Jetzt fahren die Bagger auf: Nachdem die Baubewilligung für die neue Zentrumsüberbauung Anfang Mai die Rechtskraft erlangte, beginnen nun die Bauarbeiten beim Schlieremer Bahnhof. Mit dem Abbruch der drei bestehenden Gebäude auf dem Areal fällt der Startschuss für das Grossprojekt mit Verkaufs- und Büroflächen und 99 urbanen Wohnungen in unmittelbarer Bahnhofsnähe.
Nach dem erfolgten Vollzug der Landtauschgeschäfte mit der Stadt kann Halter Entwicklungen nun mit der Realisierung der Zentrumsüberbauung am Bahnhof Schlieren beginnen. Ab heute Mittwoch wird die Bauwand gestellt, welche Schlierens Mitte in den kommenden zwei Jahren prägen wird. Gleichzeitig fahren die Bagger auf und beginnen mit dem Rückbau der Gebäude an der Bahnhofstrasse 9 und 11 bzw. an der Güterstrasse 3 (ehemaliges Postgebäude) sowie mit den Aushubarbeiten.
Bis Frühling/Sommer 2011 entstehen an bester Lage beim Bahnhof Schlieren Verkaufs- und Dienstleistungsflächen und 99 Wohnungen. Ab diesem Zeitpunkt werden der Schlieremer Bevölkerung attraktive Läden, Gastronomie und Kleingewerbe und auf rund 1‘200 m2 eine neue Migrosfiliale zur Verfügung stehen. Im ersten Obergeschoss sind Büro- und Dienstleistungsflächen vorgesehen, im 2. bis 5. Obergeschoss befinden sich 99 Wohnungen mit 2.5 bis 4.5 Zimmern. Die Mischnutzungsüberbauung wird nach dem Minergie-Standard erstellt. Für die Bauausführung zeichnet die Generalunternehmung Bauengineering.com AG verantwortlich. Als Investoren fungieren die Luzerner Pensionskasse sowie die Schlieremer Bau- und Immobilienfirma J. F. Jost & Co.
Grundlage für die Entwicklung der Stadtmitte bildet das städtebauliche Gesamtkonzept des Planerteams weberbrunner Architekten, Kuhn Truninger Landschaftsarchitekten und der Verkehrsplanerin asa AG. Das Konzept überzeugte mit einem ganzheitlichen Ansatz, der die Bereiche Städtebau, Verkehr und Freiraumplanung ideal zusammenführt. Vorgesehen ist ein grosser Stadtpark als Verbindung zwischen dem alten Ortskern und dem Bahnhof. Unter der Führung von Halter Entwicklungen wurden öffentliche und private Aufgaben entflochten: Während Infrastrukturprojekte wie der Stadtplatzkreisel und die Erweiterung des Stadtparks bei der Stadt respektive beim Kanton liegen, konzentriert sich Halter Entwicklungen auf die Realisierung des Wohn- und Geschäftszentrums. Dieses bildet die erste Etappe und damit den Grundstein für die weitere Entwicklung und Aufwertung des Quartiers rund um den Bahnhof.