Das Siegerprojekt aus dem Wettbewerb für den Limmat Tower ist bekannt:huggenbergerfries Architekten überzeugten die Wettbewerbsjury mit ihrem Beitrag„Fountainhead“ und zeichnen somit – neben der Gestaltung des Hochhauses – für dieGesamtkoordination des fünften Baufelds im Limmatfeld verantwortlich.
Für die fünfte Etappe des Limmatfelds, den Limmathof, führte Halter Entwicklungen einenArchitekturwettbewerb unter sieben national und international renommierten Architekturbüros durch.Die Projekte von agps architecture, Cometti Truffer Architekten, Diener & Diener Architekten, EM2N,Harry Gugger Studio, huggenbergerfries Architekten und Max Dudler wurden durch die Jury um Prof.Hans Kollhoff, Prof. Adolf Krischanitz, Mike Guyer, Emanuel Christ und den Zürcher StadtbaumeisterPatrick Gmür beurteilt. Entstehen wird als herausragendes Element der 80 Meter hohe Limmat Toweran der Ecke Heim- und Überlandstrasse.huggenbergerfries Architekten aus Zürich konnten den hochrangig besetzten Architekturwettbewerbmit ihrem Projekt „Fountainhead“ für sich entscheiden. Sie überzeugten insbesondere mit ihremdurchdachten städtebaulichen Ansatz, indem sie die drei Nutzungen Wohnen/Dienstleistung, Hotelund Altersresidenz konsequent entflochten. Damit folgt ihr Vorschlag dem Leitgedanken einer Stadtaus einzelnen Gebäuden, wie er bereits beim Zedernhof und später auch beim Zypressenhofumgesetzt wird. Dort entstehen derzeit unterschiedliche Stadthäuser nach den Entwürfenverschiedener junger Architekturbüros. Um unter anderem diesen Gedanken weiterzuführen, empfahldie Jury die Weiterbearbeitung des Siegerprojekts von huggenbergerfries Architekten sowie denBeizug zwei weiterer Architekten aus dem Wettbewerbsverfahren.
Der Limmathof umfasst demzufolge drei frei stehende Gebäude, welche sich um einen Hofgruppieren. Im Hochhaus kommen gut 90 Wohnungen zu liegen. Das Sockelgeschoss umfasstmehrheitlich Büroflächen. An der Überlandstrasse entsteht ein Hotel, für dessen Entwurf der in Deutschland und in der Schweiz ansässige Max Dudler verantwortlich zeichnet. Das dritte Gebäudemit einem Pflegeheim und betreutem Wohnen wird durch das Studio Harry Gugger aus Baselweiterbearbeitet.Die Architekturbüros werden nun unter Federführung von huggenbergerfries Architekten ihre Projektegemäss den Empfehlungen der Jury überarbeiten und zur Ausführung zu bringen. Der Baubeginn istfür den Herbst 2012 vorgesehen, der Bezug in der ersten Hälfte des Jahres 2015.
Der Limmat Tower soll bezüglich Effizienz und Nachhaltigkeit zukunftsweisend sein und dieAnforderungen der Labels ZeroEmission-LowEx und Minergie® gleichermassen erfüllen. DiesenBestrebungen sollte von Beginn an die nötige Wichtigkeit zukommen, weshalb diesbezüglich erstmalsschon in der Wettbewerbsphase computerunterstützte Projektbetrachtungen vorgenommen wurden; mittels BIM (Building Information Modeling) erstellte digitale Gebäudeinformationsmodelle erlaubten eine Beurteilung der verschiedenen Beiträge bezüglich Gebäudegeometrie und -effizienz, der Wechselwirkung einzelner Komponenten sowie deren Anzahl und Eigenschaften.
Pro Jahr ein Baufeld – in diesem Rhythmus schreitet die Realisierung «unserer kleinen Stadt» im Limmatfeld voran: Der Erlenhof ist seit 2009 bewohnt. Lindenhof und Westhöfe im südwestlichen Teil des Areals beim Bahnhof Dietikon werden im Herbst dieses Jahres bezogen. Die beiden Gebäude umfassen gut 200 Wohnungen, eine Migros-Filiale und weitere Detailhandels-, Gewerbe- und Dienstleistungsflächen. Auf der anderen Seite des Rapidplatzes wächst seit letztem Sommer der Zedernhof in die Höhe, der im Herbst 2012 bezugsbereit sein wird. Noch im Spätsommer dieses Jahres findet der Baubeginn für den Zypressenhof statt, welcher einen Doppelkindergarten beherbergen wird. Zeitgleich mit dem Zypressenhof erfolgt die Realisierung des Weissdornhofs mit Wohn-, Detailhandels- und Dienstleistungsflächen. Mit der Fertigstellung der beiden Gebäude im Sommer 2013 wird der Rapidplatz, das urbane Herzstück des Limmatfelds, seine endgültige Form angenommen haben. Für den Weidenhof läuft noch bis im Mai ein Studienauftrag; vorgesehen sind dort u.a. Schulräume für eine öffentliche Schule.